Gabriele Brunner-Huber      XING  

Können wir Schmerzen besser verstehen, wenn wir über unser Leben auf der Erde nachdenken?

Ich bin überzeugt, dass Schmerzen die Sprache des Körpers sind, der uns auf etwas hinweisen will - und je schmerzhafter er dies macht, desto dringlicher meint er es bei Fußschmerzen, Kreuzweh, Hals-Nackenschmerzen oder Bauchweh, Herzdruck, brennende Beine etc. … usw (die Liste könnte ich fast unendlich weiterführen).

Unterdessen sind so viele Lösungswege möglich, dass man sich aussuchen kann, was einem am besten entspricht. Körperlich (Bewegung, Ernährung), psychisch-geistig, spirituell - energetisch. Eine starke, selten in Zusammenhang mit dem Menschen beschriebene Kraft scheint alles zu vereinen.

Will man Entlastung oder Heilung über das körperliche Trainieren herbeiführen, weil man seine innere Steifigkeit oder Bewegungsarmut erkannt hat, dann bringt man sich wieder in Bewegung. Eine Besserung ist meist schnell spürbar.
Traut man sich ‚darunter‘ zu schauen, sind oft psychische Muster zu entdecken, die ganz oft aus der Kindheit, im Erwachsenenleben nicht mehr angebracht oder Not-wendig sind. Erstaunliche Heilungsprozesse sind da schon abgelaufen, da festsitzende geistige Blockaden aus verschiedenen Ebenen gelöst werden können.
Unterdessen ist auch der Energiefluss in aller Munde, wir wissen von Chakren und Meridianen, deren Stockung oder Fluss das Wohlbefinden beeinflusst. Feine körperliche Bewegungen oder auch Meditation sind hier der Weg zur Gesundung des Systems.

Alle Wege zielen auf eine Veränderung (Verbesserung) des Wohlbefindens des Menschen, Sprache des Körpers 3kommend von unterschiedlichen Ebenen oder Ausgangspunkten. Dabei wird der Mensch als Ganzes unterschiedlich definiert- als körperlich, seelisch, psychisch oder energetisch.

Das Charakteristische des Menschen ist für mich, dass er auf der Erde lebt, dass an seinem Körper irgendwie die Psyche, die Energien und die geistige Verfassung geknüpft sind. Gehe ich durch eine Tür, bleibt nichts davon im anderen Raum zurück.

Das Charakteristische der Erde ist die Schwerkraft, die bestimmend auf Lebewesen, Pflanzen und Gesteine wirkt. Das Erheben gegen diese niederdrückende Kraft ist das ‚Spiel‘ nicht nur der Erdbewohner.
Berge sind aufgeschobene Gesteinsschichten. Pflanzen wachsen vielleicht als Bodendecker, aber immer heben sie sich mit Blättern und Blüten vom Boden ab, wachsen nach oben zum Licht. Tiere widerstehen der Schwerkraft, richten sich in unterschiedliche Größe auf. Einzig der Mensch kann sich, auf seinen zwei dauerhaft erhoben Beinen fortbewegen.


Die Wirkung der Schwerkraft auf den Menschen, auf jeden einzelnen Anteil in ihm, ist wissenschaftlich nicht untersucht. Da sie allgegenwärtig ist, akzeptieren wir sie unbewusst. Architekten wissen genau, dass sie nur Erfolge haben, wenn sie genau berechnen, was möglich ist.


Ich nenne mich Körper-Architektin und habe die Bausteine des Menschen genau analysiert. Sie sind für mich der Schlüssel für den Erfolg, für die Gesundheit des Menschen in allen Ebenen. Denn wie gesagt: alles Weich- und Feinstoffliche hängt an der festen, körperlichen Struktur, die im immerwährenden ‚Spiel‘ mit der Schwerkraft ist.

Das Erheben gegen die Schwerkraft schafft Raum! Ein Abweichen davon komprimiert und staut alles. Und das ist deutlich spürbar durch Schmerzen.